Informationen zur Verordnung von Heilmitteln durch Zahnärzte, Kieferorthopäden und Kieferchirurgen



CMD
  Craniomandibuläre Dysfunktion

ist ein Überbegriff für strukturelle, funktionelle, biochemische und psychische Fehlregulationen der Muskel- oder Gelenkfunktion der Kiefergelenke. Diese Fehlregulationen können schmerzhaft sein.

Symptomatik
  • Eingeschränkte Kieferöffnung
  • Knacken oder Reiben der Kiefergelenke beim Öffnen oder Schließen der Kiefer
  • Ausstrahlende Schmerzen in Zähne, Mund, Gesicht, Kopf-, Nacken, Schulter oder Rücken, Hals-Wirbelsäulen-Schulterprobleme, eingeschränkte Kopfdrehung, Kopfschmerzen
  • Es können aber auch unangenehme Ohrenschmerzen ein Symptom sein.


Therapie

Grundgedanke bei der Behandlung von CMD ist eine schonende und reversible Vorgehensweise. Dabei werden wissenschaftlich anerkannte Therapiekonzepte je nach Schweregrad eingesetzt und individuell auf den Patienten abgestimmt.

Die Behandlung wird von den meisten Kassen übernommen.

Wir informieren Sie gern persönlich.


(Quelle: Wikipedia)

Der Rücken braucht Bewegung


Erwiesen ist, dass rund zwei Drittel der Deutschen mehr oder weniger häufig unter Rückenproblemen zu
leiden haben, während ein Drittel der Bevölkerung schon dauerhafte Rückenschmerzen oder andere Beschwerden hat. Wer allerdings weiß, wie man gezielt vorbeugt, muss sich mit Rückenschmerzen überhaupt nicht erst plagen. Orthopäden sind sich einig, dass Bewegung immer gut für den Rücken ist - und zwar jede Art von Bewegung. Ob es das Schwimmen oder Spazieren gehen ist, Bewegung hilft dem Rücken. Leider ist es aber Realität, dass die meisten Menschen nach getaner Arbeit, ob nun sitzend oder in einseitiger stehender Haltung, eher ein Couchpotatoe-Dasein führen. Nach Feierabend schnell gemütlich aufs Sofa und Entspannen, das mag für die Seele gut sein, der Rücken leidet aber weiter. Wer also von einer einseitigen Haltung in die nächste übergeht, muss sich nicht wundern, wenn der Rücken früher oder später Probleme bereitet.

Wirbelsäulengymnastik vom Krafttraining verdrängt


Die Wirbelsäule zeichnet sich als Bewegungsorgan dadurch aus, dass sie über sehr komplexe Gelenkstrukturen verfügt, die Bewegung brauchen, um nicht förmlich einzurosten. Angewiesen ist die Wirbelsäule dabei auf eine gute und stützende Muskulatur. Die Rumpfmuskulatur übernimmt, sofern ausreichend trainiert, eine wichtige Stützfunktion der Wirbelsäule und entlastet diese damit effektiv. Ist die Muskulatur gut in Form, geht es auch der Wirbelsäule gut. Die klassische Rückengymnastik bringt der Wirbelsäule und der stützenden Rumpfmuskulatur optimale Impulse für eine gute Zusammenarbeit.

Leider hat die Wirbelsäulengymnastik im Laufe der Jahre ein etwas verstaubtes Image bekommen. Mit zunehmender Bedeutung von Fitness ist es dann eher das Krafttraining, was die Wirbelsäulengymnastik in ihrer klassischen Form mehr und mehr verdrängt. Wer sich eher zum Krafttraining aufraffen kann, sollte hier aber dann sein Hauptaugenmerk auf die Ausbildung einer guten Rumpf- und Bauchmuskulatur legen und diese Übungen auch wirklich unter fachlicher Anleitung erlernen.

Wer sich für die Wirbelsäulengymnastik interessiert, kann Anbieter häufig in Fitnessclubs oder aber auch in der Volkshochschule finden. Auch im Sportverein werden vermehrt Gesundheitskurse angeboten, zu denen auch die Wirbelsäulengymnastik zählt. Sehr gute Hilfsmittel bei der Wirbelsäulengymnastik sind zum Beispiel Theraband und Matte, Sandsäckchen oder auch sogenannte Therapiekreisel. Die Varianten der unterstützenden Hilfsmittel sind zahlreich und in einer gut angeleiteten Wirbelsäulengymnastik kann die Nutzung dieser Hilfsmittel zur Unterstützung der Wirbelsäule qualifiziert erlernt werden, damit die Wirbelsäulenunterstützung dann irgendwann auch einfach zu Hause in den Tagesablauf eingeplant werden kann. Die Übungen gezielt und unter Anleitung zu erlernen ist deshalb wichtig, weil ansonsten schädigende Fehlbewegungen genau das Gegenteil
erreichen können.

Wirbelsäulengymnastik – einfache Übungen für zu Hause


Für die heimische Wirbelsäulengymnastik empfehlen Fachleute eine gesunde Mischung aus Dehnübungen, dazu Koordinations- und Kraftübungen, die sich sehr gut in den Alltag einfügen lassen. Die Dehnübung kann so aussehen, dass der Trainierende das eine Handgelenk mit der anderen Hand umfasst und über den Kopf hinweg zur Gegenseite zieht. Wer hier die Spannung für zehn Sekunden hält und dann die Seite wechselt, hat seinem Rücken schon einen großen Gefallen getan.

Die Koordination lässt sich auch gut zu Hause trainieren. Dazu begibt der Trainierende sich kniend in den Vierfüßlerstand. Die Hände sind schulterbreit auf dem Boden aufgesetzt. Parallel werden nun der linke Arm und das rechte Bein diagonal angehoben. Dabei bleibt der Blick auf den Boden gerichtet, der Hals also gerade. Die Übung wird zehnmal wiederholt, danach die Seite gewechselt.
Auch ein Besenstiel kann zu Hause schon gute Dienste für die Rückengesundheit leisten. Der Trainierende setzt sich möglichst gerade auf einen Stuhl, das Becken etwas nach vorn gekippt, die Brust ein wenig vorgestreckt. Der Besenstiel wird dann mit beiden Händen gefasst, die Arme senkrecht über den Kopf gehalten. Mit etwas nach vorn geneigtem Oberkörper wird nun der Besenstiel in kleinen und kurzen Bewegungen schnell von rechts nach links gedreht.


Tipps zur Bewegung im Alltag

Bewegung kann auch sonst sehr einfach in den Tagesablauf eingebaut werden. Treppe statt Aufzug oder Rolltreppe, zu Fuß zum Bäcker statt mit dem Auto und ein Spaziergang nach dem Mittagessen in der Pause bringen schon auf einfache Weise Bewegung in den Alltag, die uns der Rücken letztlich dankt.

Zusätzlich zu mehr Bewegung im Alltag sollte es aber auch eine Sportart sein, die sehr rückenfreundlich ist und die regelmäßig ausgeübt wird. Schwimmen oder Radfahren eignen sich neben der klassischen Wirbelsäulengymnastik perfekt, um den Rücken zu entlasten und Schmerzen zu reduzieren oder vorzubeugen. Die Muskeln werden aufgebaut und stützen so auf natürliche Weise den Rücken. Aber auch die Figur und das allgemeine Wohlbefinden profitieren davon.

(Quelle: Wikipedia)